Unsere Geschichte und Wehrführer


Wehrführer in Rhaude

 

Hier wollen wir unseren bisherigen Wehrführern bzw. Ortsbrandmeistern würdigen.

Sie haben seit Beginn an unsere Feuerwehr geleitet und uns zu dem geführt wo wir heute stehen. 

Klaas Huisinga

1905 - 1919

Johann Müller

1919 - 1927


Karl Olthoff

1927 - 1933

Bernhard Prahm

1933 - 1950


Hilbrecht Buss

1950 - 1955

Andreas Zimmermann

1956 - 1979


Friedrich-Wilhelm Follrichs

1979 - 1984

Johann Löning

1984 - 2011


Jens Buß

2011 - dato



Geschichte in Chronologischer Reihenfolge


1905 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Rhaude
Geschehen im Vohs‘schen Wirtshause zu Rhaude am 23. September 1905 zu der heutigen Gemeindeversammlung welche,
wie der unterzeichnete Gemeindebeamte hierdurch bezeugt, zeitig Haus bei Haus unter Angabe des Zwecks angesagt war,
waren mehr als 2/3 der in der Gemeinde vorhandenen Stimmen vertreten. Die Versammlung war also beschlussfähig


Leider fehlen uns die Aufzeichnungen aus den Jahren vor, während und kurz nach dem Krieg fast vollständig.
 
1912 Versammlung und Fest

Aus dem Jahre 1912 wurde eine Einladung zum Stiftungsfest gefunden. Daraus kann man sehen, dass die Feuerwehr mit Tanz und 

Theater in der Gaststätte Gewald, später Freese, für Stimmung und Spaß sorgte.

Zweck der Versammlung war: 
1.) Wo wir das Spritzenhaus bauen wollen 
Nach Beratung erklärte sich der Gastwirt Vohs bereit, gegen eine jährliche Vergütung von 5 Mark den erforderlichen Platz zum Spritzenhaus
hergeben zu wollen, und zwar in seinem Garten. Der Gastwirt Vohs ist an diesem Vertrage so lange gebunden, als die Gemeinde es wünscht.

2.) Wahlen
Als Hauptmann wurde gewählt: 1. Klaas Huisinga, dessen Stellvertreter: B. Möhlmann.
Zugführer zur Bedienung der Spritze: Otje Zimmermann und dessen Stellvertreter Johann Meyer.
Schlauchführer Meinhard Christoffers, dessen Stellvertreter Bernhard Follrichs.
Zum Rettungsführer von Menschen, Vieh und Habe: Johann Specht, dessen Stellvertreter Hermann Peters.
Rottführer zur Herbeischaffung des Wassers: H.E. Schulte, dessen Stellvertreter Johann Lühring.
Rottführer zur Aufrechterhaltung und Ordnung: Johann Gewald und dessen Stellvertreter Reiner Harms.
Schriftführer: Lehrer Goudschaal
Hornist: Kampe Spieker und Johann Müller
Kassenführer: Klaas Huisinga

Unterschrieben von:
B. Follrichs Schlauchführer Stellvertreter
J. Lühring
B. Möhlmann (Hauptmann-) Stellvertreter
J. Gewald
R. Harms
G. Ewen

Punkt 1 wurde dahin abgeändert, dass der Gastwirt Vohs den Platz solange gratis hergibt,
als die Feuerwehr-Versammlungen in seinem Lokal abgehalten werden, sonst bleibt Punkt 1
unverändert und vorgelesen genehmigt: Der Gemeindevorsteher
H. Meyer • E.P. Roskam • G. Vohs 
1921 Mangelndes Pflichtbewusstsein 
Ein Schriftwechsel zwischen dem Gemeindevorsteher Andreehsen und dem Landkreis Leer:
Der Gemeindevorsteher                                                                          Rhaude, d. 19.X.21
Der Hauptmann der hies. freiwilligen Feuerwehr legte dem Unterzeichneten heute folgendes dar: 
In den letzten Jahren entstehen dadurch bei der Abhaltung der Spritzenproben große Schwierigkeiten, daß die Feuerwehrleute zu den Proben nicht in 
genügender Zahl erscheinen. Man hat im vorigen Jahre diesen Übelstand dadurch zu begegnen versucht, daß für das Fehlen bei den Übungen eine Geldstrafe zu zahlen ist. Damit ist's aber nicht besser geworden. Die Leute kommen nicht und bezahlen die Strafgelder auch nicht.
Bei der Übung am 15. Okt. war die Zahl der Erschienenen so gering, daß die Spritzenprobe nicht vorgenommen werden konnte. Mehrere die ich 
in dieser Frage um ihre Meinung gebeten habe, und der Hauptmann sind der Ansicht, daß die augenblickliche Feuerwehr ihren Zweck nicht
erfüllen kann, und es sei nötig, daß sie in eine Pflichtfeuerwehr umgewandelt würde.
Ich bitte den Herrn Landrat/ das Weitere in obiger Sache zu veranlassen! 
D. Andreehsen 
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An den Gemeindevorstand zu Rhaude                                               Leer, 21/10. 1921
Da nach Ihrem Bericht vom 19. ds. Mts. die dortige freiwillige Feuerwehr nicht mehr in der Lage ist,
ihren Zweck zu erfüllen, so gilt sie nicht mehr als amtlich anerkannte freiwillige Feuerwehr und es werden hiermit
die derzeitigen Statuten widerrufen. Ich ersuche Sie deshalb, Ihrem Kommando der dortigen freiwilligen Feuerwehr zur
weiteren Bekanntgabe an die Feuerwehrmitglieder zu eröffnen. Zugleich beauftrage ich Sie hiermit, sogleich auf
Grund und nach Maßnahme der Polizeiordnung durch Reg. Bezirk Aurich vom 22. Juni 1906 betr. die Regelung des
Feuerlöschwesens, abgedruckt im Amtsblatt der Regierung zu Aurich vom 22. Juni 1906, Stück 25, Seite 196 f.f, eine Pflichtfeuerwehr
einzurichten.
Über das Veranlaßte ersuche ich, mir unter Angabe der Stärke der Wehr und unter Benennung des bestellten Führers binnen 14 Tagen zu berichten.
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Der Gemeindevorsteher                                                                          Rhaude, d. 31 .Oktober 1921 
Zu der Landrat I 8712 
In der am Sonnabend, d. 29. Okt. d. Js. abgehaltenen Feuerwehrversammlung wurde die Landr. Entscheidung vom 21 . Okt. mitgeteilt. 
Die anwesenden Feuerwehrleute waren einstimmig der Ansicht, daß die bestehende freiwillige Feuerwehr auf jeden Fall erhalten
bleiben soll und die zwangsweise Einführung einer Pflichtfeuerwehr große Schwierigkeiten mit sich bringen würde.
Der Gemeindevorsteher machte den Vorschlag, am. 31 . Oktober eine Spritzenprobe, verbunden mit einer Übung, abzufahren an der
sich möglichst alle Mitglieder beteiligen. Zu dieser Übung waren die Feuerwehrleute fast vollständig erschienen.
In der sich anschließenden Versammlung wurde der Gemeindevorsteher damit beauftragt/ beim Landratsamt vorstellig zu
werden, damit die freiwillige Feuerwehr erhalten bleibt. Sämtliche Anwesenden verpflichteten sich, in Zukunft sich regelmäßig
an den angesetzten Übungen zu beteiligen. Vorläufig ist die Feuerwehr somit wieder intakt, und ich de es als eine Anerkennung
meiner Arbeit ansehen, wenn der Herr Landrat die freiwillige Feuerwehr bis auf weiteres bestehen ließe!
Mein Interesse an der Feuerwehrsache habe ich auch dadurch bekundet, daß ich mich als Mitglied der Wehr angemeldet habe.
Dies wurde von der Versammlung dankbar anerkannt. 
D. Andreehsen
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i. Antwort:                                                                                                     L. d. 19/1 1.1921 
In Rücksicht auf die nach Ihrem Bericht vom 31. v. Mts. eingetretenen anderen Sachlage will ich hiermit meine
Anordnung vom 21. v. Mts. 1 8712 außer Kraft setzen und die freiwillige Feuerwehr Rhaude wieder als eine amtlich bestätigte
anerkennen; hierbei wird jedoch die Voraussetzung gemacht, daß unbedingt und zu jeder Zeit die sämtlichen Mitglieder
der freiwilligen Feuerwehr Rhaude ihre Pflichten in jeder Hinsicht und in allen Fällen vollauf erfüllen.
Ich beauftrage Sie, diese Verfügung der versammelten Feuerwehr rechtlich bekannt zu geben. 
Über die Stärke der Wehr ersuche ich mir demnächst eine nähere Mitteilung zu machen.
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zu der Landrat                                                                                             Rhaude, d. 8. Febr. 1922 
Kr. 1 9157 
Auftrag erledigt. 
Die freiwillige Feuerwehr Rhaude ist 32 Mann stark. 
Der Gemeindevorsteher 
D. Andreehsen
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1934 
Abschrift Rhaude, den 6. März 1934
Die Versammlung begann um 7 Uhr abends und war von 22 Wehrkameraden besucht. 

Zweck der Versammlung war:
1.) Umstellung der Wehr nach dem 01. Jan. 1934 in Kraft getretenen Feuerlöschgesetz im Sinne der nationalsozialistischen Regierung
2.) Bekanntgabe der neuen Satzungen.
Zu Punkt 1 wurde kein Text aufgefunden
Zu Punkt 2 wurden von der Ortspolizeibehörde die neuen Satzungen vorgelesen und genehmigt.

Olthoff Der Schriftführer
Führer der Wehr gez. Bernhard Prahm

Olthoff
Prahm
Möhlmann
Meyer
Hilbrands
L. Huisinga
J. de Wall
1935 Geschäftsnummer: V.R. 83. 
Auf Anordnung des Amtsgerichts werden Sie benachrichtigt, daß der Verein Freiwillige Feuerwehr Rhaude e.V. in Rhaude in
das Vereinsregister Unter Nr. 83 am 31ten Januar 1935 eingetragen worden ist.
Ferner ist folgendes eingetragen worden: Satzung: Die Satzung ist am 6. März 1934 errichtet.
Vorstand: Wehrführer Karl Olthoff in Rhaude
1946 
Am 19. Juni ist die Anschaffung eines TSA (Tragkraftspritzenanhängers) aufgezeichnet. 
Der Zustand der Handdruckspritze über die unsere Feuerwehr damals verfügte, muss marode gewesen sein.
Sie wurde vermutlich verschrottet. Der Zeitpunkt des Vorgangs kann leider nicht nachvollzogen werden, weil keine Aufzeichnungen vorliegen.
1948 
Am 23. November schrieb der Oberkreisdirektor an den Bürgermeister Rhaude: 
Nach dem mir vorgelegten Überprüfungsbericht durch den Unterkreisbrandmeister des Löschbezirks V über die 
dortige Freiwillige Feuerwehr verfügt die Feuerwehr über zu wenig Schläuche. Ebenfalls ist die Uniformierung mangelhaft. Ich mache Sie darauf aufmerksam, daß Sie als Bürgermeister volle Verantwortung für die Ausrüstung der
Freiwilligen Feuerwehr haben und ich bitte Sie, umgehend das Erforderliche zu veranlassen.
Bis zum 1. Januar 1949 ist mir über das Veranlasste zu berichten. 
1952 
Im März 1952 findet eine Versammlung in der Gastwirtschaft Tammling in Rhaude statt. 
In den Nachkriegsjahren wurden die verstorbenen Kameraden unter der Mitwirkung der
Feuerwehr-Blaskapelle Dononelli, Collinghorst, zu Grabe getragen. In einem Protokoll aus 1973 heißt es u.a. es soll keine Musik mehr angefordert werden, da die Beisetzung in jüngster Zeit nur noch von der Kirche aus stattfindet.
1953 - 1954 
Mit den Wehrfrauen wurden viele Ausflüge unternommen, Bückeburg, Thülsfelder Talsperre, Zwischenahn, 
Bremen usw. Auch wurden Tanzabende z.B. bei Lütten Didi in Strudden gestartet

 

1955 Bericht des GA vom 17. Mai 
Am 3. November verstarb unser Wehrführer Hilbrecht Buss nach einer schweren Krankheit im Alter von nur 50 Jahren. 
1956 
Am 31.01.1956 wählen die Mitglieder Andreas Zimmermann zu ihrem neuen Gemeindebrandmeister und als Schriftführer
Hermann Prahm. Die Wahlen erfolgen einstimmig. Das Winterfest im Februar 1956 ist wegen Kälte ausgefallen.
Im Mai konnte der Ankauf eines Tragkraftspritzenanhängers vorgenommen werden. Dieser wurde vor 5 Jahren von der
Gemeinde Rhaudermoor für 1.400,- DM angekauft und konnte zum Preis von für 500,- DM von unserer Wehr erworben werden.
1958 
In der Jahresversammlung 1958 wurden die früheren Wehrführer Johann Müller und Bernhard Prahm zu Ehrenbrandmeister ernannt. 
Eine neue Tragkraftspritze wurde von der Gemeinde angeschafft. Das Gerät kostete 3.500,- DM. Der Zahn der Zeit hatte sehr an dem 
Unterstellhäuschen, in dem die Tragkraftspritze und der abgängige Anhänger untergebracht waren, genagt und wurde infolgedessen abgerissen.

Gerätewart Gerhard Alting erklärte sich daraufhin bereit, Spritze und den erworbenen Hänger in seinem Anwesen unterzustellen.

1959

Die Aufstellung einer Wettkampfgruppe wird beschlossen.

1961
Stellvertretender Gemeindebrandmeister Hermann Follrichs und Kassenwart Wilhelm Hilbrands wurden einstimmig wiedergewählt.

1962

Gemeindebrandmeister Andreas Zimmermann und Schriftführer Hermann Prahm standen zur Wahl.
Einstimmige Wiederwahl. Die Wehr wurde zu einigen Bränden angefordert unter anderem zu einem Brand einer Dreschmaschine bei
Damm in Holte. Im Herbst richteten Handwerker unter tatkräftiger Mithilfe unserer Feuerwehrkameraden im rückwärtigen
Gebäudeteil einen Fahrzeugunterstellplatz ein. Die Räumlichkeiten wurden schulisch nicht mehr benötigt. Zur Einweihung im
Dezember konnten Kreisbrandmeister Barth, unterkreisbrandmeister Hans Otto Scheer und Brandverhütungs-lng.
Heinrich Boekhoff als Gäste begrüßt werden.
1963
Am 12. April verstarb Kassenwart Wilhelm Hilbrands. Eine Neuwahl erfolgte am 27. Mai. Klaas Huisinga wurde einstimmig gewählt.
Durch den schnellen Einsatz der Wehren am 13. Januar konnten bei einem Brand im Fehn- und Schifffahrts-Museum unersetzliche Werte gerettet werden.
Die Mitglieder und deren Partner unternahmen eine Busfahrt nach Holland.

1964

Hermann Follrichs wurde als stellvertretender Gemeindebrandmeister einstimmig wiedergewählt.

1965

Im Mai konnten wir von der Gemeinde unser 1. Löschfahrzeug ein TSF-VW in Empfang nehmen.
Zum 1. Fahrer und Gerätewart wurde Neus Alting, der Gerhard Alting ablöste, gewählt. Am 22. Mai nahm unsere neu gegründete
Schnelligkeitsgruppe Zum ersten Mal an dem Unterkreiswettkampf in Leer teil und belegte mit 77,0 Sekunden und 423,0 Punkten den 3. Platz.

 

Gruppenteilnehmer: Andreas Zimmermann (Gruppenführer) 
Alting (Maschinist), Heinrich Wübbens (Melder)
Heinz Dänekas und Bernhard Focken (Angriffstrupp)
Oltmann de Buhr und Folkert Schulte (Wassertrupp)
Bernhard Meinders ir. und Bernhard Jülke (Schlauchtrupp)
1966 Die Feuerwehr Rhaude geht fremd
Am 24. Juli nimmt eine Mannschaft unserer Wehr an einem Fußballpokal-Turnier anlässlich des Feuerwehrfestes in Backemoor teil.
Ergebnis - 1. Sieger!

1967

Stellvertretender Gemeindebrandmeister Hermann Follrichs verzichtet auf seine Dienststellung.
Die Mitglieder wählen Friedrich Wilhelm Follrichs einstimmig zu seinem Nachfolger.
Als Kassenwart wird Klaas Huisinga einstimmig wiedergewählt.

1968

Seit 1968 bis vor einigen Jahren wurde von den Kameraden unserer Wehr jährlich im Herbst eine
Haussammlung - Woche für die Blinden - in unserer Ortschaft durchgeführt.

Unsere Schnelligkeitsgruppe belegt am 11 . Mai beim Unterkreis-Schnelligkeitswettkampf in Leer mit 54,85 Sekunden und 445,15 Punkten Platz 1.
Durch diesen Erfolg qualifizierte sie sich für den Kreiswettkampf.

1969

Die Feuerwehr wird zur Unterstützung der Rhaudermoorer Wehr zu einem Brand im Holzlager bei Möbel-Wilts gerufen.
Sieger auf Kreisebene: Die Schnelligkeitsgruppe, die sich erstmalig für einen Kreisausscheidungswettkampf
qualifiziert hatte belegte am 28. Juni in Neermoor prompt den 1. Platz und wurde somit Kreissieger.

Gruppenteilnehmer:
Andreas Zimmermann (Gruppenführer)
Alting (Maschinist), Bernhard Jülke (Melder)
Bernhard Focken und Johann Löning (Angriffstrupp)
Folkert Schulte und Johann Meinders (Wassertrupp)
Bernhard Meinders ir. und Berend Schulte (Schlauchtrupp)

Am 31.August wurde anlässlich des Feuerwehrfestes in Potshausen unserer Gruppe erstmals die Traumgrenze von 50 Sekunden
1970 
Hervorragende Leistung!
In 1970 konnte unsere schnelle Gruppe ihren großen Erfolg 1969 wiederholen, sie wurde in gleicher Besetzung beim
Kreiswettkampf in Westrhauderfehn am 28. Juni wiederum 1. Kreissieger in der Rekordzeit von 46,95 Sekunden und 453,05 Punkten.

1971
Gemeindebrandmeister Andreas Zimmermann und Schriftführer Hermann Prahm wurden einstimmig wiedergewählt,

1972

Am 14. Dezember war in der Kurve bei Freese ein holländischer Last-wagen umgestürzt. Durch das ausgelaufene Öl war eine
Grundwasserverseuchung zu vermuten. Die Wehr wurde zur Ölbeseitigung eingesetzt.
1973 Besondere Auszeichnung:
Ortsbrandmeister Andreas Zimmermann wurde auf dem Kreisverbandstag in Oldersum am 13.05.1973 mit dem
Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für besondere Verdienste ausgezeichnet.
Der große Kaufhausbrand bei Wreesmann am 19.08. in Ostrhauderfehn erforderte von den Wehrmännern einen 5-stündigen Einsatz.
Die Gemeinde- und Gebietsreform wird eingeführt. Es entsteht die Gemeinde Rhauderfehn mit ihren 8 Ortsteilen.

Die Bezeichnung der Feuerwehr-Führungsperson auf Ortsebene wird in Ortsbrandmeister umbenannt.
Laut Gesetz wird auf Gemeindeebene das so genannte Gemeindekommando neu eingeführt.
Das Gremium besteht aus den jeweiligen Ortsbrandmeistern, mehreren Funktionsträgern und dem Gemeindebrandmeister als Führungsperson.

1974

Die Wettkampfgruppe wird 1. Sieger auf Gemeindeebene.
Kamerad Karl Werzak wird als Zeugwart vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Ab 01.01. beträgt das Sterbegeld der Sterbekasse 450,- DM je verstorbenes Mitglied.
Der jährliche Beitrag, der an die Sterbekasse gezahlt wird, beträgt 8,50 DM pro Feuerwehrmitglied.

1975

Am 31.12. gehörten unserer Wehr 31 Mitglieder einschließlich der Altersabteilung an.
Am 20.06. musste beim Kameraden Bernhard Focken stark erhitztes Heu ausgefahren werden. Der
Einsatz wurde in mühseliger Handarbeit bewerkstelligt.

Unsere Feuerwehr wurde am 17. Juli zur Nachbarschaftshilfe in Backemoor gerufen. Dort brannte die Mühle in voller Ausdehnung und konnte
leider nicht mehr gerettet werden.

1976
Bei einem sehr großen Flächenbrand in Klostermoor war die Wehr am 23. und 24. August an beiden Tagen
rund um die Uhr unter schweren Bedingungen im Einsatz.

1977

Das Winterfest findet jetzt im Verlaatshus in Westrhauderfehn statt. Gefeiert wird jedes Jahr am Sonnabend vor
Rosenmontag und erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Der Clou des Abends ist die jeweils vorgenommene Saal-Sonderverlosung.

Ortsbrandmeister Zimmermann und Schriftführer Prahm werden einstimmig wiedergewählt.
Die Wettkampfgruppe belegte bei fünf Wettbewerben zweimal den 1. Platz.
1978
Ehrenbrandmeister Johann Müller ist am 04.12. im hohen Alter von 100 Jahren verstorben.

1979
Wegen Erreichung der Altersgrenze wurde Wehrführer Zimmermann in die Altersabteilung überwiesen.
Er ließ noch einmal wesentliche Begebenheiten Revue passieren und wurde in der Jahreshauptversammlung
zum Ehrenortsbrandmeister vorgeschlagen und daraufhin von der Gemeinde bestätigt.
In den Nachkriegsjahren war es für die Wehren fast so wie ein Bauer ohne Pflug, keine vernünftige Spritze
und auch das Schlauchmaterial war dem entsprechend, so Zimmermann bei seiner Verabschiedung.
Zu seinem Nachfolger wählten die Kameraden der Mitgliederversammlung Friedrich Wilhelm Follrichs
und zu dessen Stellvertreter Johann Löning. Beide Wahlen erfolgten einstimmig.
Im August verstarb unser Ehrenbrandmeister Bernhard Prahm im Alter von 89 Jahren.
Die Stärke unserer Wehr betrug am 31. 12.1979 37 Mann, davon gehörten fünf der Altersabteilung an. Zwei neue Mitglieder wurden aufgenommen.

1980

Am 16. Februar wurde das 75-jährige Bestehen unserer freiwilligen Feuerwehr mit 275 Besuchern im
Verlaatshus gefeiert. Als Ehren-Gäste konnten Gemeindedirektor Jörg Furch und Bankdirektor Erich Frerichs
mit ihren Gattinnen begrüßt werden. Beim Gerätehaus wurde die Pflasterung des Parkplatzes von den Mitgliedern
in 566 Stunden an 13 Feierabenden bzw. Sonnabenden vorgenommen. Die Gemeinde bezahlte Steine und Sand.

Am 3. Juli erhielt unsere Wehr ein neues Fahrzeug TSF LT31. Fahrzeug und Gerätehaus wurden festlich geschmückt.
Am 4. Juli trafen sich dann am Abend die Kameraden zur Einweihung des 300 qm großen Platzes und Vorstellung des neuen Fahrzeuges.
Bürgermeister Block und Gemeindedirektor Furch, die als Ehrengäste teilnahmen, pflanzten zur Erinnerung auf der
angrenzenden Grünfläche ein junges Bäumchen. Der Fanfarenzug der F.F. Collinghorst sorgte für die musikalische Umrahmung.
Von der Gemeinde wurden gleichzeitig 3 Fahrzeuge beschafft und aus Karlsruhe abgeholt.
Unser Fahrzeug war mit Friedrich Wilhelm Follrichs und Johann Löning besetzt.
Gemeindedirektor Jörg Furch und Otto Hermann Müller begleiteten den Konvoi.
Künstlerpech am 13. Juli beim Dorffest in Collinghorst. Schnelligkeitswettbewerbsgruppe Rhaude als Schlusslicht. Grund: Ein Steinchen im Strahlrohr.
1981
Gleich am 1. Januar musste die Wehr zu einem Brand bei der Genossenschaft ausrücken,
das Feuer konnte jedoch nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.

Knüppeldickes, volles Haus:
Wir feierten unser Winterfest im Verlaatshus mit 305 Besuchern.
Ehrengäste: Ehrengemeindebrandmeister Lukas Hüls und Ehrenortsbrandmeister Andreas Zimmermann mit ihren Gattinnen.
1982 
Unser Alt-Bürgermeister Bernhard Meinders kann am 13. Januar seine 60-jährige Mitgliedschaft feiern.
Großer Erfolg: Am Kinderfest in Marienheil nehmen 65 Kinder teil.
Unsere Feuerwehr wird mit Funk ausgerüstet. Mehrere Kameraden nehmen an einem Funkerlehrgang bei der FTZ Leer teil.
Am 19. November erfolgte eine Alarmübung über die Funksirenensteuerung bzw. Funkmeldeempfänger.

1983

Rekordbeteiligung bei der jährlichen Radwanderung mit der Bevölkerung, 82 Teilnehmer finden sich ein.
1984
Der bisherige Ortsbrandmeister Friedrich Wilhelm Follrichs wurde zwischenzeitlich zum Gemeindebrandmeister gewählt.
Am 14.03. wählten die Kameraden auf der Mitgliederversammlung daraufhin seinen bisherigen Stellvertreter Johann Löning
zum neuen Ortsbrandmeister und Folkert Schulte zu dessen Stellvertreter.
Karl Werzak wurde Erreichens der Altersgrenze als
Zeugwart verabschiedet. Die Mitglieder wählten den Kameraden Hinrich Weseloh einstimmig zu seinem Nachfolger.
Für die Umgestaltungs- und Renovierungsarbeiten wurden der Wehr 20.000 DM zur Verfügung
gestellt.
Die Maßnahmen erfolgen zum großen Teil in Eigenleistung. Die Einweihung fand in Anwesenheit von
Bürgermeister Borde, Gemeindedirektor Furch und Herrn Weers von der Bauabteilung am 20. November statt.
1985
Unsere Ortswehr musste zu zwei nennenswerten Bränden ausrücken.
Im Mai brannte bei Heselmeyer ein großer Ernte- und Geräte-Schuppen, im Juni unterstützte unsere
Feuerwehr die Kameraden aus Westrhauderfehn beim Großbrand Verlaatshus.
Als Sicherheitsbeauftragter wird Otto Hermann Müller gewählt. Diese Funktion ist neu im Ortskommando. 
1986
Nach 23-jähriger Tätigkeit als Kassenwart gibt Kamerad Klaas Huisinga sein Amt in jüngere Hände ab.
Als Nachfolger wird einstimmig Ernst Feldkamp gewählt.
Es wird ein Tagesausflug zum VW-Werk in Emden mit anschließender Besichtigung der Korn-Brennerei Doornkaat in Norden unternommen.
1987
Einsatzübung mit der Rhaudermoorer Wehr am 30. März bei Baustoffe Roskamm im Gewerbegebiet.
Die beiden Veranstaltungen mit der Bevölkerung (Radtour und Kinder- fest) standen unter einem
schlechten Stern, aber trotz schlechten Wetters
wurden diese von je 60 Teilnehmern angenommen.
Hohe Auszeichnung! 
Anlässlich des Kreisfeuerverbandstages in Völlenerfehn am 5. Juli wurde Kamerad Friedrich Wilhelm Follrichs
mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet
1988
Auf der Jahreshauptversammlung wird u.a. darauf hingewiesen, dass die Einsätze auf dem
Brandsektor abnehmen, dafür nehmen die Hilfeleistungen zu.
Die Erste-Hilfe-Kurse sollten des Öfteren wiederholt werden, um Gelerntes aufzufrischen.
Am 17. Januar wird in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde ein Wandertag, an dem 103 Teilnehmer
gezählt werden, durchgeführt. Der Erlös von 822,28 DM aus Kollekte, Verkauf von Erbsensuppe und Glühwein ist für die Lebenshilfe in Leer bestimmt.
Am 15.April wird die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall gerufen, den die Beteiligten nicht vergessen werden. 
An der B438 kollidiert ein Pkw mit einem Transformator. Der Fahrer verbrennt bis zur Unkenntlichkeit. Die Beifahrerin überlebt unverletzt.
1989 Achtung Scharfschützen!!
Vier Gruppen á 4 Mann nehmen am Dorfpokal-Schießen in Holte teil.
Erfolg: durchwachsen.
Große Bereitschaftsübung in Weener, unser TSF ist mit zwei Kameraden eingebunden.
Am 30. März besichtigen 27 Kameraden die Gaskavernen der EWE in Nüttermoor.

Am 4. April brennt eine Motoryacht in Marienheil nach Reparaturarbeiten fast vollständig aus. Der Schaden wird auf rund 80.000 DM geschätzt.
Wie in den zurückliegenden Jahren wurde auch diesmal die Feuerwache bei der Handels- Und Gewerbeschau gestellt.

Die Wettkampfgruppe hat an sieben Wettbewerben teilgenommen und wurde dabei am 24.06.
1. Sieger auf Gemeindeebene.
1990
25. Januar herrscht in den Abendstunden ein heftiger Sturm. Die Feuerwehr wird zu sieben Hilfeleistungen gerufen.
Großer Schaden entsteht an einem Gebäude beim Kameraden Bernhard Jülke. Das Dach wird großflächig weggerissen.

10. September werden auf Einladung des Blindenvereins Leer-Loga, für den unsere Feuerwehr seit vielen
Jahren Haussammlungen ("Woche der Blinden") in unserer Ortschaft durchführt, die dortige Blindenwerk- statt und das Altenpflegeheim besichtigt.
1991
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Osterhörner Straße werden zwei Personen eingeklemmt und schwer verletzt geborgen.

15. März: Unsere Feuerwehr wird zu einem Großbrand-Einsatz bei dem Opti-Werk zur Unterstützung aller Nachbarwehren gerufen.
Eine große Werkshalle brennt in voller Ausdehnung. Der angerichtete Schaden wird mit 5 Millionen DM beziffert.
Durch den gezielten und schnellen Einsatz der vielen Helfer und Geräte können angrenzende Gebäude und die
darin befindlichen Maschinen vor der Ausdehnung des Feuers gerettet werden.
Die Einsatzleitung lag in den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und Abschnittsleiters Süd,
Volkmar Helmers, des stellv. Gemeindebrandmeisters Hinrikus Janßen und Ortsbrandmeisters Weert Meyer.

Mehrere aufeinander folgende Brandeinsätze in Marienheil hielten die Feuerwehr in Atem. Vermutete Brandstiftungen bestätigten sich im Nachhinein.
Der Verursacher konnte polizeilich ermittelt werden.

Am 26. Juni wird Ehrenortsbrandmeister Andreas Zimmermann unter Mitwirkung des Fanfarenzuges
Collinghorst und den Kameraden der Ortswehr zu seinem 75. Geburtstag in seinem Hause beglückwünscht.
Die Überraschung seiner Kameraden ist geglückt.

Unser Domizil in der Gaststätte Freese Marienheil wird endgültig aufgegeben. Die sich dort noch befindlichen Pokale
werden künftig im Mannschaftsraum der Feuerwehr in Rhaude verwahrt.

Der Gerätewart Neus Alting gibt nach 25 Jahren seine Funktion auf. Aus der Versammlung wird Johann Hilbrands vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
Hinrich Weseloh übernimmt von Otto Hermann Müller die Funktion des Sicherheitsbeauftragten.
Altbürgermeister Bernhard Meinders wird als erster Kamerad im Landkreis Leer durch den Kreisbrandmeister
Andreas Olthoff, Bürgermeister Johannes Block, Gemeindedirektor Furch und Gemeindebrandmeister
Friedrich Wilhelm Follrichs für eine 70-jährige Mitgliedschaft in einer Feuerwehr geehrt.
1992
10. Januar: Zum ersten Mal wird die Jahreshauptversammlung im Mannschaftsraum unseres Feuerwehrhauses abgehalten.
Für den Schriftführer Hermann Prahm wird nach 35-jähriger Tätigkeit und Erreichung der Altersgrenze ein neuer Schriftführer gewählt.
Einstimmiger Nachfolger wird Eckhard Schulte.
81 Personen nehmen an einer Wanderung an der Thülsfelder Talsperre teil. Vom 6.-25.04. 
Umbau/Renovierung im Feuerwehrhaus in Eigenleistung (Toiletten-Anlage, Fahrzeugunterstellplatzhalle, Küche und Unterrichtsraum).

Am 18. Mai wird unserer Feuerwehr eine neue Tragkraftspritze durch die Gemeinde übergeben. Hersteller Rosenbauer mit BMW Motor.

An der alljährlich durchgeführten, ca. 23 km langen Fahrradtour durch die heimatlichen Gefilde nehmen in diesem Jahr
75 Kameraden und Bürger unseres Ortes teil.

11. Juni: Scheune und Stallungen des Landwirts Hermann Rommel in Holte brennen in voller Ausdehnung.
Unsere Wehr wird zur Nachbarschaftshilfe gerufen. Menschen und Tiere kommen nicht zu Schaden,
der Wohntrakt kann durch den schnellen und effektiven Einsatz der beteiligten gerettet werden.

1993

Nach langen Jahren findet am 5. und 6. Juni wieder ein Kreisfeuerwehrverbandsfest in unserer Gemeinde statt.
Die Ortsfeuerwehr Collinghorst hatte sich beworben und den Zuschlag erhalten. Der Ablauf des Festes war ein voller Erfolg.
Wir waren mit 33 Teilnehmern präsent.
20 Kameraden nahmen mit ihrem Anhang an den Feierlichkeiten des 90-jährigen Bestehens der 
Freiwilligen Feuerwehr Holte teil. Neben kleineren Brand- und Hilfeleistungseinsätzen gab es keine nennenswerten Vorkommnisse.
1994
Am 15.April wurde eine Alarmübung mit der Holter Feuerwehr gefahren.
Es wurde die Wasserführung lange Strecken geprobt. Die Gemeinschaftsübung war zufrieden stellend.
Ein neues Arbeitsfeld: Unsere Ortsfeuerwehr beteiligte sich erstmalig an einem Umwelttag. Insgesamt 24 Kameraden bzw. 
Bürger beteiligten sich an dieser Aktion. Unrat, der an den Straßenstreifen und Gräben achtlos weggeworfen war,
wurde eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt.
Am 14. August wurde auf dem Rathausplatz eine entwickelte Löschpistole, die unter hohem 
Luftdruck betrieben wird, vorgeführt. PKW-Brände können in Sekunden schnell gelöscht werden.
An dieser Vorführung nahmen alle Ortswehren unserer Gemeinde teil. Auch die Öffentlichkeit nahm regen Anteil.
1995
Nette Spende: Mit finanzieller Unterstützung der Jagd-Genossenschaft Rhaude konnte ein Overhead-Projektor angeschafft werden.
Die Wettkampfgruppe nahm in 1995 an sieben Wettkämpfen teil und errang dabei dreimal Mal Platz 1. Am 9.06. in Potshausen, 
am 23.06. in Holte und am 11.08. vor eigenem Publikum in Rhaude.
Am 18. Februar wird das 90-jährige Bestehen unserer Wehr im Verlaatshus mit 290 Gästen gebührend gefeiert. 
Höchste Auszeichnung: Unser Kamerad und Gemeindebrandmeister Friedrich Wilhelm Follrichs wird am 24. Juni
anlässlich des Kreisverbandstages in Holthusen durch Bezirksbrandmeister Manfred Ochsler
mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet und geehrt.
In diesem Jahr wird ein Rekordergebnis bei der Haussammlung „Woche für die Blinden" erzielt. Das Gesamtergebnis: 1.270 DM.
Mehrere Kameraden weilen zu einem Besuch in der Partnergemeinde Alsleben in Sachen-Anhalt.
1996
Nach Erreichung der Altersgrenze wird der bisherige Gemeindebrand- meister Friedrich Wilhelm Follrichs
in die Altersabteilung überwiesen. Hinrikus Janßen aus Burlage wird vom Gemeindekommando zu seinem Nachfolger gewählt
und unser Ortsbrandmeister Johann Löning zu dessen Stellvertreter.
Ortsbrandmeister Johann Löning wird mit überwältigender Mehrheit von seinen Kameraden für weitere sechs Jahre wiedergewählt,
ebenfalls sein Stellvertreter Folkert Schulte.
Kamerad Ernst Feldkamp scheidet aus gesundheitlichen Gründen als Kassenwart aus. 
Die Mitglieder der Versammlung wählen Johann Hilbrands zu seinem Nachfolger.
Auf eigenem Wunsch scheidet Eckhard Schulte als Schriftführer aus.
Die Mitglieder entscheiden sich mit sehr großer Mehrheit für Kamerad Jens Buß als Nachfolger.
Jens Löning wird zu unserem neuen Gerätewart gewählt und Eckhard Schulte ist unser neuer Zeugwart.
Unser Ehrenbrandmeister Andreas Zimmermann mit seiner Ehefrau Anni feiern am 19. Mai ihre Goldene Hochzeit.
Die Kameraden unserer Ortswehr nehmen geschlossen am Dankgottesdienst teil.
Unsere Feuerwehr wird zur Unterstützung der Feuerwehr Westrhauderfehn zu einem Gebäudebrand in einer Eisdiele am Untenende gerufen.
Bei sehr kühler Witterung nehmen am 7. Mai 63 Personen an einer 24 km langen Radwanderung teil.

1997

Großbrand im Gewerbegebiet Rhaudermoor. Der Schaden wird auf 2,5 Millionen DM beziffert.
Unsere Wehr unterstützt mit TSF und 17 Kameraden die dortige Ortswehr.

Es wird ein Tagesausflug zum "Alten Land" unternommen.
1998 
Ausverkauftes Haus - Der Saal des Verlaatshus ist auf unserem Winterfest am 28. Februar voll besetzt.

Die ersten weiblichen Mitglieder werden aufgenommen.
1999
Am 03.05. wird ein Einsatz an der Kirche in Rhaude geübt und am 13.11. ein weiterer größerer Brandeinsatz an der Mühle in Rhaude.

Große Freude bei unserer Wehr: Unsere Wehr ist jetzt mit 2 Atemschutzgeräten mit je einer Ersatzflasche ausgerüstet.
Kamerad Ralf Dononelli wird als Atemschutzbeauftragter einstimmig gewählt.
An einem Dienstabend im Juni werden das Gerätehaus und die Außenanlagen gereinigt bzw. in Ordnung gebracht. 
Am 03. Juli wird die Ortsfeuerwehr Feuerwehr Rhaudermoor bei einem Einsatz mit Fahrzeug und
16 Mann unterstützt. Ein Porzellanlager brennt vollständig aus.

2000

Kamerad Ralf Dononelli wird als Atemschutzbeauftragter einstimmig gewählt und ist damit auch neues Mitglied im Ortskommando.

Am 5. Februar verstarb unser Ehrenortsbrandmeister Andreas Zimmermann im Alter von 84 Jahren.
Unter der Beteiligung vieler Führungskräfte aus dem Landkreis, Vertreter unserer Gemeinde und seiner Kameraden
wird er am 10.02. zur letzten Ruhe gebettet.
Am 28. Februar wurde die Feuerwehr bei einem Sturm zu 6 Hilfeleistungen angefordert und hat umgestürzte Bäume von Fahrbahnen entfernt.
Hohe Ehrung: Am 2. Juli anlässlich des Kreisverbandstages in Leer wird Kamerad Ortsbrandmeister Johann Löning
auf der Delegiertentagung mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet und geehrt.
2001
Bei einem Brand am 08.04. am Querweg in Holte wurde unsere Wehr zur Unterstützung angefordert.

Kassenwart Johann Hilbrands trug zum letzten Mal den Kassenbericht in der alten Währung DM vor.
Das Sammelergebnis "Woche für die Blinden" konnte in diesem Jahr getoppt werden. 1.313 DM sammelten die Kameraden bei den
Einwohnern in Rhaude ein. Umgerechnet auf pro Einwohner unseres Ortes vom Säugling bis zum Greis sind dies 3,27 DM
An einem überörtlichen Hochwassereinsatz nahmen Ortsbrandmeister Johann Löning, Ralf Dononelli, Ewald Löning
und Raphael Stolte mit der Kreisbereitschaft teil. Sandsäcke über Sandsäcke mussten transportiert werden, die Einbrüche an der Elbe zu schließen.
Die genannten Kameraden wurden zu einem späteren Zeitpunkt von unserer Gemeinde mit der Hochwasser-Medaille ausgezeichnet.
2002
Personelle Veränderungen: Auf der Jahreshauptversammlung gab es Wiederwahlen, aber auch Neuwahlen.
Ortsbrandmeister Johann Löning wird zum vierten Mal wiedergewählt.
Folkert Schulte stellt nach 18 Jahren seine Funktion als stellv. Ortsbrandmeister aus Altersgründen zur Verfügung.
Sein Nachfolger wird Jens Buß.

Da Kamerad Hilbrands auf eine Wiederwahl verzichtete wurde Kamerad Johann Buss zu seinem Nachfolger als Kassenwart gewählt.
Mitglieder und Angehörige der Feuerwehr unserer Partnergemeinde Alsleben weilten bei uns zu einem Gegenbesuch.
Am 26. Februar fegte ein Orkansturm über das Land, Zwei Bäume drohten auf Gebäude herabzustürzen und mussten deswegen gefällt werden. 
Des Weiteren drohte eine Blechgarage umzukippen, es wurde eine Abstützung vorgenommen.
Am 27. Juli nahmen 17 Teilnehmer am 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Backemoor-Schatteburg teil. 

2003

Am 16. März brannte ein LKW an der Tischlerstraße im Gewerbegebiet. Führerhaus, Ladefläche und
eine Teilladung wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wurde mit 50.000 Euro beziffert.

Am 01.06. stürzte am Bürgermeister-Tholen-Weg in einem Wohnhaus die Wohnzimmerdecke ohne erkennbare Ursache ein.
Am 5. Juli nahmen 23 Kameraden mit ihrem Anhang an dem Jubiläum 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Holte teil. 

Am 30. Juli brennt am Querweg in Holte das gleiche Gebäude wie in 2001.
Unsere Wehr wird wiederum zur Nachbarschaftshilfe angefordert. Der Schaden wird mit 350 000 Euro beziffert.
Es werden viele Brandbeschleuniger bzw. Lunten gefunden.

2004

Am 29. Januar mussten nach einem Schneesturm an fünf verschiedenen Einsatzstellen umgestürzte Bäume von Fahrbahnen
und Radwegen geräumt werden. 35 Kameraden und Bürger beteiligten sich am 6. März am Umwelttag.
Im Feuerwehrhaus erfolgen Umbauarbeiten in Eigenleistung. Materialkosten von ca. 1000 Euro werden aus der Kameradschaftskasse finanziert. 
Das 100-jährige Bestehen unserer Ortswehr steht vor der Tür und soll im Juni des kommenden Jahres verbunden mit dem Kreisverbandsfest
gebührend gefeiert werden. Die Vorbereitungsarbeiten erfordern sehr viel Zeit und nehmen viele Dienststunden in Anspruch.

Mitgliederstand am 31.12.2004 unserer Feuerwehr: 23 aktive Kameradinnen und Kameraden und 15 Kameraden der Altersabteilung.
2005 100-jähriges Bestehen
Mit Blick auf unser Jubiläumsfest haben wir mit viel Schweiß und Kosten aus unserer Kameradschaftskasse für fast 1000 Euro
unsere Fahrzeughalle und Umkleideraum neu Gestaltet bzw. umgebaut.

Vom 03. Bis zum 05. Juni fand das 54. Kreisfeuerwehrverbandsfest in Rhaude statt. Gleichzeitig konnte unsere Wehr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.
Mit einer beeindruckenden Beteiligung der Bevölkerung wurden Straßen und Umgebung geschmückt und tolle Bögen für den Umzug aufgestellt.
Dieses Kreisfeuerwehrverbandsfest blieb noch in den nächsten Jahren in aller Munde.

Alters- und Ehrenkameraden

Ortskommando

Wettkampfgruppe

2008
Auf der Jahreshauptversammlung standen wieder einmal Wahlen an:
Johann Löning wurde für eine 5. Amtszeit wiedergewählt. Jens Buß als stellvertretender Ortsbrandmeister wurde auch im Amt bestätigt.
Der Gerätewart Ralf Dononelli und Kassenwart Johann Buss blieben ebenfalls in ihren Ämtern. Neu hingegen sind Zeugwart Gerfried Harms und
Schriftführer Mario Fecht.
Zu Neun Einsätzen musste die Wehr ausrücken, wobei 3 schwere Verkehrsunfälle in Erinnerung bleiben.
2009 – Neues Fahrzeug
In diesem Jahr wurde unser neues TSF-W, ein Mercedes Vario mit Ziegler-Aufbau an uns übergeben. Die Übergabe fand in einem festlichen Rahmen statt.
Nach einem sonst eher ruhigen Jahr konnte Johann Löning über 25 Aktive und 15 Mitgliedern der Ehrenabteilung berichten.
2010 
Die Wehr wurde zu 23 Einsätzen gerufen. Höhepunkt des Jahres war die Indienststellung des Neuen Feuerwehrfahrzeuges in Rhaude.
Viele Dienstabende probten unsere Kameraden an und mit dem neuen Fahrzeug.
An zehn Wettkämpfen im hiesigen Raum nahmen die Rhauder teil und waren dreimal sogar Sieger.
2011
Löning wird wegen Erreichen der Altersgrenze von 62 Jahren im November in den Ruhestand versetzt.
So standen auch die Wahlen für die Führungsspitze der Wehr an.
Einstimmig wurde Jens Buß zu Lönings Nachfolger bestimmt, ebenfalls einstimmig gewählt wurde Jens Löning zum stellvertretenden Ortsbrandmeister
Der November 2011 wird sicher Einigen noch in Erinnerung bleiben als wir Johann Löning nach über 27 Jahren als Ortsbrandmeister 
in die Alters- und Ehrenabteilung überwiesen. Er wurde mit einem alten Feuerwehrfahrzeug zu Hause abgeholt und anschließend in Marienheil
von seinen Kameraden mit Fackeln in der Hand und spalierstehend empfangen.


Johann Löning wird als Ehrenortsbrandmeister vorgeschlagen und bestätigt.

2012
Zwei schwere Verkehrsunfälle ereigneten sich auf der B438 – ein Unfall endete sogar tödlich.
2013
Nach schweren Stürmen in diesem Jahr konnte die Wehr auf insgesamt 84 Einsätzen zurückblicken.
Dies war in all den Jahren sicherlich eines mit der höchsten Einsatzzahl.
Bernhard Osteresch Vertreter des Bürgermeisters lobte die Feuerwehren in der Gemeinde für dieses hohe
Engagement und die geleistete Arbeit bei den Sturmeinsätzen.
Die Wettkampfgruppe konnte sich erstmalig den neuen Gemeindepokal bei den Schnelligkeitswettkämpfen 
sichern und konnten sich Gemeindepokalsieger nennen. Nach der Übergabe in Burlage wurde das Feuerwehrfahrzeug geschmückt
und wir besuchten unseren Ehrenortsbrandmeister Johann Löning und anschließend unseren Ehrengemeindebrandmeister
Friedrich-Wilhelm Follrichs. Diese waren sichtlich erfreut, dass unsere Wettkampfgruppe an die alten sehr erfolgreichen Jahre anknüpfen konnte.
2014
Wahlen auf der Hauptversammlung:
Mario Fecht als Schriftführer, Ralf Dononelli als Gerätewart und Gerfried Harms als Zeugwart wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Wettkampfgruppe konnte sich ein weiteres Mal den Gemeindepokal sichern.
2015 – 3facher Gemeindesieger
Ralf Dononelli bleibt bei den Wahlen Atemschutzbeauftragter – Timo Fecht wurde zum Sicherheitsbeauftragten
gewählt der Hinrich Weseloh nach 21 Jahren ablöste.

Die Rhauder Kameraden wurden zu 13 Einsätzen gerufen, wobei es sich um drei Brandeinsätze, neun Hilfeleistungen und einen Fehlalarm handelte.
Einige der vielfältigen Aufgaben waren ein Flächenbrand, Unterstützung bei einem Gebäudebrand, sowie einen Containerbrand,
einer Sturmschadenbeseitigung, einer Personensuche und das Abpumpen einer Straße nach Starkregen.
Das dritte Mal in Folge konnte unsere Wettkampfgruppe sich über den Gesamtsieg für den Gemeindepokal freuen 
und darf nun diesen Pokal auch für die nächsten Generationen ihr Eigen nennen.

Wir feierten unser 110 jähriges Bestehen im Musikcafé Marienheil.
Eine große Beteiligung der umliegenden Wehren und aus der Bevölkerung bescherte uns ein tolles Fest.
2016
Neben dem seit vielen Jahren im März durchgeführten Umwelttag, veranstaltete die Rhauder Wehr auch eine
Fahrradtour und einen Schnelligkeitswettkampf.
Auch beim Kinderfest in Marienheil war die Rhauder Feuerwehr vertreten
und schließlich schmückten die Kameraden im November das Dorf wieder weihnachtlich.
Weiterer Erfolg der Wettkampfgruppe
Anlässlich des Kreisfeuerwehrverbandsfestes in Hesel wurde ein Schnelligkeitswettkampf für alle im Landkreis
befindlichen Wettkampfgruppen angesetzt. Es wurde in zwei Klassen - einmal mit Schnellkupplungen und einmal Kuppeln mit Schlüssel – eingeteilt.
In unserer Klasse – Kuppeln mit Schlüssel wurden wir 1. Sieger.

Im Alter von 82 Jahren verstarb im November unser Ehrengemeindebrandmeister Friedrich "Fritz" Wilhelm Follrichs.

2017

Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rhaude war einiges los. Nachdem Ortsbrandmeister Jens Buß seinen ausführlichen

Jahresbericht verlesen hatte, ging es über zum Tagesordnungspunkt Wahlen.

 

Ortsbrandmeister Jens Buß wurde mit 17 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt.

Zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Timo Fecht gewählt, ebenfalls mit 17 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung.

 

Als Schriftführer wurde Mario Fecht, als Zeugwart Gerfried Harms und als Gerätewart Ralf Dononelli für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.

Stefan Smidt wurde zum neuen Atemschutz-Gerätewart gewählt.

 

Es gibt bei der Freiwilligen Feuerwehr Rhaude nun auch einen stellvertretenden Gerätewart; dieses Amt wurde Stefan Smidt anvertraut.

Das Amt des neuen stellvertretenden Atemschutz-Gerätewarts übernimmt Ralf Dononelli 

 

2018

Personalveränderung - Frank Jülke wurde auf der Jahreshauptversammlung zum neuen Sicherheitsbeauftragten gewählt.

Hitziger Wettkampf – Mit Temperaturen über 35 Grad fand in diesem Jahr unser Schnelligkeitswettkampf statt. Aufgrund des Wassermangels entschlossen wir uns kein Wasser aus dem Versorgungsnetz zu nehmen und stattdessen Regenwasser zu verwenden.

 

Größere Umbaumaßnahmen sind im Rahmen unserer Erneuerung des Feuerwehrhauses gestartet.

Die angrenzende Wohnung, die nach Auszug der bisherigen dort wohnenden Person, wurde der Feuerwehr zugesprochen. 
Diese Räumlichkeiten sollen in Zukunft als Umkleideraum und Werkstatt dienen.
Ebenfalls wurden sämtliche Anschlüsse zusammen in einem Raum umgezogen.

 

Sämtliche Baumaßnahmen erfolgen in Eigenleistung.


Der geschilderte chronologische Ablauf konnte alten Protokollen und Dienstbüchern entnommen werden.
Dabei mussten wir uns bei der Wiedergabe aus Platzgründen auf Wesentliches beschränken.
Viele Begebenheiten konnten deshalb nicht oder nur am Rande erwähnt werden, wie z. B. die vielen kleineren Brand- und Hilfeleistungs-Einsätze,
Beförderungen, Ehrungen langjähriger Mitglieder, Kameradschaftsabende mit Anhang, Überweisungen in die Altersabteilung, Eintritte, Sterbefälle etc.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass unsere Feuerwehr neben ihren klassischen Aufgaben gerade auf dem kulturellen Sektor in unserem Ort
Und darüber hinaus eine große Rolle gespielt hat und immer noch spielt.